Der Wald in Kärnten und Österreich

 

Österreichs Wälder bedecken 47,6 Prozent des Staatsgebiets. Die Waldfläche ist in den vergangenen 50 Jahren um 300.000 Hektar gestiegen, vor einem halben Jahrhundert hat der Waldanteil noch 44 Prozent betragen. Österreich zählt somit neben Finnland und Schweden zu den waldreichsten Ländern Mitteleuropas.

Pro Jahr wachsen in Österreich 31 Millionen Kubikmeter Holz nach, lediglich zwei Drittel davon – etwa 19 Millionen Kubikmeter – werden geerntet. Damit vergrößert sich der vorhandene Bestand in unserem Bundesgebiet von mehr als 1100 Kubikmetern Holz um jährlich rund zwölf Millionen Kubikmeter.

In unseren Wäldern wächst übrigens alle 40 Sekunden soviel Holz nach, wie man für ein Einfamilienhaus braucht. In einem Jahr bildet sich also Holz für 788.400 Holzhäuser.

In Österreichs Wäldern kommen 65 Baumarten vor, an erster Stelle steht die Fichte mit einem Anteil von 53,6 Prozent, gefolgt von der Rotbuche mit 9,6 Prozent.

Wald in Kärnten

Kärnten hat eine Waldfläche von 61,2 Prozent. Das sind 584.000 Hektar, somit kommt auf jeden Bewohner fast ein Hektar Wald. Kärnten liegt damit fast gleichauf mit der Steiermark, wo 61,4 Prozent des Landes mit Wald bewachsen sind.

In Kärntens Wälder gibt es 23.000 Waldeigentümer, 70 Prozent von ihnen besitzen weniger als 200 Hektar. Damit ist Kärnten das Bundesland mit dem höchsten Kleinwaldanteil.

Im Wald in Kärnten werden 71 Prozent des jährlichen Zuwachses an Holz, der über vier Millionen Kubikmeter beträgt, geerntet. Der Vorrat von rund 164 Millionen Kubikmeter Holz vergrößert sich damit von Jahr zu Jahr um rund 1,4 Millionen Kubikmeter.