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Holzbaupreis Kärnten 2011
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Zwei Holzbaupreise, drei Auszeichnungen, fünf Anerkennungen und einen Sonderpreis vergaben die Juroren im Rahmen des Wettbewerbs "Holzbaupreis Kärnten 2011". Der Preis wird alle zwei Jahre von proHolz Kärnten in Zusammenarbeit mit dem Napoleonstadel - Kärntens Haus der Architektur ausgelobt.
| Kategorie Einfamilienhäuser: sieben Nominierungen, davon ein Holzbaupreis, eine Auszeichnung und zwei Anerkennungen |
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| Holzbaupreis
Kärnten 2011
Holzbaupreis
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| Objekt: |
Haus P. - Klagenfurt |
| Planung: |
halm.kaschnig.wührer architekten |
| Bauherr: |
Familie Pock |
| Tragwerksplanung: |
DI Kurt Pock |
| Ausführung: |
Plankensteiner Holzbau GmbH |
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Foto: Fritz Klaura
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Haus P – Klagenfurt |
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Jurybegründung:
Ein neues Haus in einem städtischen Wohnviertel unweit des Stadtzentrums von Klagenfurt.
Die Umgebung: zweigeschoßige, massive, verputzte Häuser mit Sattel-, Walm- oder Zeltdächern inmitten großer gepflegter Gärten. Individueller Gestaltungswille ist allenfalls an gewagten Farben zu erkennen.
Das neue Haus macht vieles anders, es weicht vom rechten Winkel und der Horizontalen ab, es greift weit ins Grundstück aus und bildet private, intime Außenräume statt Abstandsgrün, es spielt mit Massivität und Leichtigkeit, mit geschlossenen Flächen, mit gefilterter und mit großflächiger Transparenz, es macht Bewegungsabläufe sichtbar, es stapelt nicht die Geschosse sondern schafft eine bewohnbare Raumskulptur.
Und es bringt Holz in die Stadt zurück. Nicht in der traditionellen Form, aber unter Ausnutzung der technischen und konstruktiven Möglichkeiten, die moderne großflächige Massivholzplatten dem Tragwerksplaner und dem Architekten heute bieten.
Es demonstriert welche Freiheiten der moderne Holzbau offeriert, dass nicht nur pragmatische Konzepte mit Stützenraster und orthogonale Konstruktionsprinzipien im Holzbau ihre Berechtigung haben.
Und es demonstriert, welche Wohnqualitäten und welch differenzierte Innen- und Außenraumbezüge durch unkonventionelle Ansätze entstehen können.
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Auszeichnung |
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| Objekt: |
Bootshaus im Ensemble |
| Planung: |
DI S. Hohengasser/DI J. Wirnsberger |
| Tragwerksplanung: |
DI Kurt Pock |
| Ausführung: |
Plankensteiner Holzbau GmbH |
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Foto: Fritz Klaura
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Bootshaus im Ensemble |
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Jurybegründung:
Eingereicht wurde das kleine sehr präzise konstruierte und ausgeführte Bootshaus am Millstättersee, das zum Gebäudekomplex eines neuen Wohnhauses mit Gästehaus gehört. Ein eingeschoßiger Baukörper außen mit grauen, großflächigen Glasfaserbetonplatten verkleidet, mit einem Ausschnitt, der als Loggia dient und in eine großflächig auskragende Badeplattform übergeht. Die Schiebeelemente aus stehenden Leisten lassen sich vollständig öffnen. Der Innenraum wird zum Außenraum. Die beiden Liegeplätze der Boote werden sichtbar und das elegante Sportboot aus Holz wird zum Teil der Architektur.
Im Innenausbau und den Möbeln der kleinen Küchen kommen OSB Platten zum Einsatz, die dem Bootshaus durch ihre industrielle Anmutung auch wieder eine gewisse Gelassenheit verleihen. Das Dach des leicht zum See hin abfallenden Baukörpers ist extensiv begrünt und macht ihn so von oben gesehen zu einem Stück Natur.
Natürlich macht das Bootshaus auch neugierig auf das Wohn- und Gästehaus, die am steilen Seeufer kühn über eine erdgeschoßige Natursteinmauer auskragen.
Die beiden eleganten Baukörper, die ebenfalls mit grauen Glasfaserbetonplatten bekleidet und durch präzise gesetzte Öffnungen und Einschnitte starke skulpturale Wirkung entfalten, entpuppen sich ebenfalls als Holzbauten.
Die Konstruktion der beiden Baukörper ist in massiven Holzelementen (KLH) erstellt und innen wie außen verkleidet worden.
Dieses sehr hochwertige und anspruchsvolle Projekt zeigt eindrücklich, dass den Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs Holz fast keine Grenzen gesetzt sind. |
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Anerkennung
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| Objekt: |
Haus Streissnig |
| Planung: |
k_m architektur, Arch. Daniel Sauter |
| Bauherr: |
Martina und Wolfgang Streissnig |
| Tragwerksplanung und Ausführung: |
Lavanttaler Holzbau GmbH |
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Foto: Lavanttaler Holzbau
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Haus Streissnig |
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Jurybegründung:
Das Haus Streissnig in Hattendorf stellt ein gelungenes Beispiel einer Mischbauweise dar. Das Erdgeschoss bildet eine massive Spange aus Sichtbeton, die sich zum Garten hin durch einen gläsernen Baukörper öffnet.
Das Obergeschoss ist ein einfacher präziser Baukörper aus Holz, der durch seine Auskragungen dem Haus dynamischen Ausdruck verleiht. Die Verschiebung der beiden Geschosse zueinander ist jedoch nicht in erster Linie als formaler Aspekt zu sehen, durch diese werden differenzierte und gut geschützte Freiräume geschaffen.
Die Wohnbereiche im Inneren und die Aufenthaltsbereiche außen erfahren so eine räumliche Verzahnung und eine Stärkung des Landschaftsbezuges.
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Anerkennung
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| Objekt: |
Haus Paumgarten |
| Planung: |
Ing. Alexander Treichl |
| Bauherr: |
Michael Paumgarten |
| Tragwerksplanung und Ausführung: |
Weissenseer Holz-System-Bau GmbH |
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Foto: Weissenseer
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Haus Paumgarten |
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Jurybegründung:
Das Haus der Familie Paumgarten steht an einem leicht abfallenden Hang und öffnet sich zu einem wunderbaren Landschaftsraum mit Wiesen und Wäldern.
Das Haus ist eine Komposition aus zwei im ersten Moment als sehr unterschiedlichen, in ihrer Materialität fast unverträglich wirkenden Volumen.
Ein zweigeschoßiger Baukörper aus Holz mit liegender Schalung aus breiten unbehandeltem Brettern, fast bündige Fensterbänder, horizontal und vertikal angeordnet und eine große zweigeschoßige Fassadeöffnung nach Süden, die zurückgesetzt wurde, um natürliche Beschattung und Witterungsschutz zu gewährleisten.
Im Eingangsbereich ist mit etwas Abstand ein Volumen aus zwei roten Stahl-Containern angedockt. Diese nehmen Haustechnik und Werkstatt auf und stehen durch Material, Farbe und Stellung im klaren Kontrast zum ruhigen disziplinierten Hauptbaukörper.
Diese Irritation macht neugierig auf das kleine Projekt und bei genauem Hinsehen zeigt sich Erstaunliches.
Das Holzhaus ist mit derselben Radikalität wie die Container konstruiert. Das gesamte Volumen ist aus Holz, die Box schwebt förmlich über einem durchlüfteten Kriechkeller. Damit kann auf eine massive Bodenplatte verzichtet werden, und das Passivhaus kann auf allen sechs Seiten gleich hochwertig gedämmt werden.
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| Kategorie Öffentliche Bauten: vier Nominierungen, davon eine Auszeichnung |
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Auszeichnung
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| Objekt: |
Bildungscampus Moosburg - Kindergartenerweiterung |
| Planung: |
nonconform architektur vor ort |
| Bauherren: |
Marktgemeinde Moosburg |
| Tragwerksplanung: |
DI Kurt Pock |
| Ausführung: |
Sereinig Max GmbH |
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Foto: Astrid Meyer
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Bildungscampus Moosburg - Kindergartenerweiterung |
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Jurybegründung:
Der neue zweigeschoßige Kindergarten ist räumlich ansprechend ins Zentrum des Bildungscampus gesetzt. Es entstehen differenzierte Außenräume und die gesamte Anlage erfährt durch den neuen Holzbau eine Aufwertung. Der Eingang wird durch das auskragende Obergeschoß markiert und witterungsgeschützt. Die leicht versetzten Raumwohnfenster schaffen mit der Fassadenverkleidung aus vertikalen, unterschiedlich tiefen Kanthölzern eine wirkungsvolle Plastizität der Außenhaut. Auch die eingeschoßigen Anschlussbauten an den Bestand sind gekonnt und mit Sensibilität gesetzt. Innenräumlich vermag der neue Kindergarten nicht in gleicher Weise zu überzeugen. Die mit Gipskarton verkleideten Räume lassen trotz des dunkelroten Bodens nicht jene warme räumliche Atmosphäre entstehen, die für einen Kindergarten wünschenswert wäre.
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| Kategorie Gewerbebauten: sieben Nominierungen, davon eine Auszeichnung und zwei Anerkennungen |
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Auszeichnung |
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| Objekt: |
Intersparmarkt Klagenfurt |
| Planung: |
ILF Beratende Ingenieure |
| Bauherr: |
DHP Immobilien Leasing GmbH, ein Unternehmen von SES Spar European Shopping Centers |
| Tragwerksplanung: |
Lackner & Raml ZT GmbH |
| Ausführung: |
Buchacher Holzleimbau GmbH |
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Foto: Gisela Erlacher
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Intersparmarkt Klagenfurt |
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Jurybegründung:
Die eindrucksvolle Vordachkonstruktion mit 33 x 96 m bildet das Entree zum erneuerten Intersparmarkt in der Klagenfurter Durchlaßstraße.
Es ist zugleich Vorhalle, witterungsgeschütztes Parken auf gleicher Ebene mit den Verkaufsflächen und große einladende Geste an die Vorbeikommenden. All dies vermag das an einer Hängekonstruktion aus Stahl schwebende, mit Tageslichtbändern durchsetzte Dach zu leisten.
An sehr schlanken Stahlpylonen hängt die Trägerrostkonstruktion, die zu den Rändern hin verjüngt wurde, und so trotz ihrer riesigen Dimension Leichtigkeit und Eleganz vermittelt. Die Untersicht aus glatten grauen Metallpanelen verstärkt den Eindruck der Leichtigkeit, lässt aber die Holzkonstruktion bestenfalls noch erahnen.
Die Vordachkonstruktion zeigt aber sehr eindrücklich, welches Potential der Werkstoff Holz für weit gespannte Tragwerke mit sich bringt. Der durch Entwurfs- und Kostenstudien belegte Vergleich mit anderen Konstruktionen hat aber auch die optimale Lösung in Hinblick auf Kosten und Bauablauf aufgezeigt.
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Anerkennung |
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| Objekt: |
Stallgebäude Mattersdorfer |
| Planung und Ausführung: |
Holz-Bau Pichlkastner GmbH |
| Bauherr: |
Ing. Werner Mattersdorfer |
| Tragwerksplanung: |
DI Hannes Knaus |
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Foto: Fritz Klaura
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Stallgebäude Mattersdorfer |
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Jurybegründung:
Es ist ein unprätentiöses Landwirtschaftsgebäude mit überzeugender zimmermannsmäßig erstellter Binderkonstruktion sowie ein interessantes Fassadenbild aus unterschiedlich breiten Brettern mit offenen Fugen. Das Gebäude wird geschickt in die topographische Situation integriert, Geländeveränderungen werden soweit wie möglich vermieden. Stall und Heulager sind übereinander angeordnet und die betriebliche Logistik wurde auf sehr einfache Art optimiert. Der Stall stellt ein gelungenes Beispiel für die Integration großvolumiger landwirtschaftlicher Zweckbauten in ein schützenswertes Landschaftsbild dar. Er demonstriert aber auch die Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit des Baustoffes Holz. Das gesamte Bauholz wurde im eigenen Wald gewonnen und vor Ort verarbeitet. Der Zuschnitt erfolgte an Ort und Stelle mit einer mobilen Sägeanlage, der zimmermannsmäßige Abbund fand ebenfalls vor Ort statt.
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Anerkennung |
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| Objekt: |
Atelier Benetik |
| Planung: |
Dobernig + Riedmann |
| Bauherr: |
Mag. Rudolf Benetik |
| Tragwerksplanung und Ausführung: |
Holzbau Smretschnig/ Josef Vogl |
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Foto: Fritz Klaura
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Atelier Benetik |
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Jurybegründung:
Das eingeschoßige Atelierhaus liegt in zweiter Bebauungstiefe inmitten von Obstgärten und mit Blick auf weite, unbebaute Felder. Am südseitig gelegenen Hemmaberg ist jene Waldschneise zu sehen, wo die Lärchen gefällt wurden, aus denen die Holzkonstruktion, Wandoberflächen und Böden des Hauses bestehen. Der 200 Quadratmeter große rechteckige Einraum schafft einen klaren und ruhigen Baukörper, der aber Gelassenheit statt Strenge ausstrahlt. Das weit auskragende Dach, der schwebende umlaufende Holzrost und die leichten, liegenden Leistenverschalungen geben dem über einem hellen Kiesbett schwebenden Baukörper eine anmutige und elegante Wirkung, die an die Leichtigkeit japanischer Holzbauten erinnert. Der Atelierbau stellt ein gelungenes Beispiel für einen Bautypus dar, der in dieser Leichtigkeit, Transparenz und atmosphärischer Wirkung nur in Holz machbar ist. Der Einsatz von Glas in Teilen der Dachdeckung und als großflächige Wandscheiben verleihen dem Atelier jene Lichtfülle und Offenheit, die der Künstler für seine Arbeit braucht. |
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| Kategorie Revitalisierung: eine Nominierung, der ein Holzbaupreis zuerkannt wurde |
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Holzbaupreis |
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| Objekt: |
Haus S. - St. Kanzian |
| Planung: |
DI Georg Wald |
| Bauherr: |
Dr. Alexander Sattmann |
| Tragwerksplanung und Ausführung: |
Holzbau Themessl GmbH |
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Foto: Fritz Klaura
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Haus S. - St. Kanzian |
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Jurybegründung:
Gleich hinter dem Gemeindeamt von St. Kanzian finden wir ein unerwartetes Kleinod. Ein Wohnhaus mit Wirtschaftsteil aus der Jahrhundertwende inmitten eines wunderbaren Obstgartens wurde authentisch und behutsam umgebaut und renoviert. Der ehemalige Wirtschaftsteil beherbergt nun einen Wohnraum, der sich bis zum First öffnet. Die große Sensibilität im Umgang mit dem Bestand, aber auch die präzise gesetzten Eingriffe überzeugten die Jury. Das Haus ist beispielgebend, wie Objekte aus dieser Zeit sinnvoll und behutsam an die heutigen Wohnbedürfnisse angepasst werden können.
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| Kategorie Export: vier Nominierungen, davon eine Anerkennung |
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Anerkennung |
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| Objekt: |
Flederhaus |
| Planung: |
heri & salli |
| Bauherr: |
GriffnerHaus AG |
| Tragwerksplanung: |
FS1 Fiedler Stöffler Ziviltechniker GmbH |
| Ausführung: |
GriffnerHaus AG |
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Foto: GriffnerHaus
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Flederhaus |
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Jurybegründung:
Mit dem Flederhaus wurde ein Holzbauobjekt in prominentester Lage, auf dem Vorplatz des Wiener Museumsquartier geschaffen. Der 16 m hohe fünfgeschossige Holzbau mit seinen nach zwei Seiten offenen Ebenen, auf jeder befinden sich jeweils 8 Hängematten, lädt ein zum Begehen, zum Entspannen und Ausruhen und schafft so städtischen Freiraum in gestapelter, luftiger Form. Eine begehbare, benutzbare Freiraumskulptur, die mit ihrer starken Assoziation zum archetypischen Haus und ihrer Botschaft des ökologischen Bauens, des temporären Daseins und des Wiederverwendbaren zum Nachdenken anregt. – Das Flederhaus wird zum Botschafter des Holzbaues in der Stadt.
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| Sonderpreis |
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Holzbaupreis Kärnten 2011
Sonderpreis |
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| Objekt: |
Pavillon am Lendhafen - Brücke zur Welt |
| Planung: |
DI Hanno Kautz mit murero_bresciano architekten |
| Bauherrin: |
Stadt Klagenfurt am Wörthersee |
| Tragwerksplanung: |
DI Markus Lackner |
| Ausführung: |
Zimmerei Kärnten/Georg Gaggl |
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Foto: Fritz Klaura
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Pavillon am Lendhafen - Brücke zur Welt |
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Jurybegründung:
Die Gastrobühne ist das Kernstück des neuen Lendhafens, einem urbanen Freiraum mit vielfältigen Qualitäten.
Am Ende des Hafenbeckens öffnet sich eine großzügige durch Alleebäume beschattete Fläche, die gegenüber der Umgebung um ca. 5 m abgesetzt liegt und durch den Elisabethsteg wie durch eine Arkade gefasst wird.
Der Platz ist als Kiesfläche gestaltet, liegt an einem viel befahrenen Radweg und ist frei von Autoverkehr.
Ein idealer Ort, eine Oase im städtischen Gefüge zu werden, ein Ort zum Verweilen, Zusammentreffen für kulturelle und gastronomische Aktivitäten jenseits von Mainstream und kommerziellen Zwängen. lend|hauer - ein Verein zur Belebung des Lendkanals - hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Ort als urbanen antiprovinziellen Treffpunkt zu etablieren, der zum Verweilen einlädt und einem breiten Spektrum an zeitgenössischer Kunst sowie gesellschaftspolitisch relevanten Themen öffentlichen Raum bietet.
Ein kleines aber eindrückliches Bauwerk aus Holz stellt der Kulminationspunkt dieser Idee dar. Ein schlichter, geometrisch einfacher Pavillon mit weit auskragendem Dach, das als Bühne dient und die darunter liegende Ebene schützt, schiebt sich unter den Elisabethsteg, ohne diesen zu berühren.
Die Intervention ist als Stadtmöblierung zu interpretieren, die in selbstbewusster Weise in einen Dialog tritt mit der historischen Situation. Der Ort, der geprägt ist von Natursteinwänden und Pfeilern, von Wasserflächen und Bäumen, erfährt durch die Gastrobühne jenen räumlichen Impuls, der ihn von einer städtischen Problemzone zu einem belebten urbanen Ort macht.
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