Holzbaupreis Kärnten 2009

    Der Holzbaupreis Kärnten 2009 ist entschieden: Es gibt drei Preisträger, drei Auszeichnungen und drei Anerkennungen. Weiters wurden fünf Anerkennungen in der neu geschaffenen Kategorie „Export“ vergeben.


Holzbaupreis Kärnten 2009
Holzbaupreis
2.500,-- Euro

   
Objekt: Haus Gunhold – Klagenfurt
Planung: Arch. Dietger Wissounig
Bauherr: Familie Gunhold
Tragwerksplanung: DI Klaus Gelbmann
Ausführung: Tschabitscher Holzbau
 
Haus Gunhold
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Foto: Fritz Klaura
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  Haus Gunhold – Klagenfurt
   
Das konsequent behindertengerechte, ebenerdige Haus besteht aus zwei Baukörpern, die durch Dächer und Holzstege verbunden sind und ein harmonisches Ensemble bilden. Die einzelnen Bereiche – Schlafen, Wohnen, Kochen, Sanitär und eine Einliegerwohnung – werden von Loggien-ähnlichen Terrassen unterbrochen. Dadurch entstehen unterschiedliche Außenräume von sehr hoher räumlicher Qualität. Die Wärme und Wohnlichkeit des Hauses wurde mit Böden und Deckenuntersicht in Holzriemen sowie weiße, verputzte Wände erreicht.
Jurykommentar:
„Sorgfältige und optimierte (Holz-) Baudetails, eine ruhige und großzügige Linienführung und feinsinnige Querbezüge sorgen dafür, dass ein so konsequentes Holzhaus und Holzensemble nirgendwo hölzern wirkt.“

Holzbaupreis Kärnten 2009
Holzbaupreis
2.500 Euro

   
Objekt: Jugendwohnhaus Sowieso – Wolfsberg
Planung: balloon_ Rampula/ Gratl/ Wohofsky
Bauherren: pro mente: kinder jugend familie
Tragwerksplanung: Abes Wagner & Partner ZT GmbH
Ausführung:

Reiter – Lavanttaler Holzbau GesmbH

 
Jugendwohnhaus Sowieso - Wolfsberg
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Foto: Fritz Klaura
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Jugendwohnhaus Sowieso – Wolfsberg
   
Im ersten Stock des zweigeschoßigen Baus liegen zwölf Einzelzimmer, die zu Zweiereinheiten mit je einem Bad zusammengefasst sind, sowie ein Betreuerzimmer. Das Erdgeschoß, das dem Garten zugewandt ist, beherbergt den Wohn- und Betreuungsbereich. Eine hallenartige Treppenanlage als großzügige, kommunikative Mitte verbindet die Geschoße. Die kompakte Gesamtform sowie alternative Energiequellen und eine ausgewogene energetische Gesamtplanung machen den Bau zu einem nachhaltigen Energiesparhaus.
Jurykommentar:
„Dieses Jugendwohnhaus bewältigt den mitunter schmalen Pfad zwischen ökonomischer Vernunft, Funktionalität und der Erwartung an Wohnlichkeit. Baumasse und Konstruktion sind der ökonomischen Logik, die klug organisierten Innen- und Außenräume sind der Wohnlichkeit verpflichtet.“

Holzbaupreis Kärnten 2009
Holzbaupreis
2.500 Euro

   
Objekt:

Gigasport Klagenfurt

Planung: eep Architekten ZT GmbH
Bauherr: Kastner & Öhler WAG
Tragwerksplanung: DI Willibald Jürgen Acham
Ausführung:

Kaufmann Bausysteme GmbH

 
Gigasport Klagenfurt
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Gigasport Klagenfurt
   

Ein frei geschwungener Körper mit Holzstehern in regelmäßigen Abständen erscheint als filigrane Lamellenstruktur, die mit einer membranartigen Außenhülle umspannt ist. Durch diese halbtransparenten Polycarbonat-Stegplatten fällt Tageslicht. Unter der leicht geschwungenen Holzdecke breitet sich eine lichte, gut überschaubare Verkaufslandschaft aus. Die durchscheinende Außenhaut bietet soviel Weite wie möglich und soviel Fassung wie notwendig.
Jurykommentar:
„Innen wie außen unprätentiös und in sympathischer Weise modern ist dieses Bauwerk ein Gewinn für das Thema Gewerbebau und ein Beweis für die Leistungsfähigkeit eines zeitgemäßen Bauens mit Holz.“

Holzbaupreis Kärnten 2009
Auszeichnung

   
Objekt: Technikzentrum Holzbauwerke
E. Roth GmbH
Planung:

Arch. DI Ernst Roth und DI Clemens Rainer

Bauherr:

Holzbauwerke Ing. Roth GmbH

Tragwerksplanung:

DI Kurt Pock

Ausführung: Holzbauwerke Ing. E. Roth GmbH
 
Technikzentrum Holzbauwerke E. Roth GmbH
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Foto: Arch. Roth
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Technikzentrum Holzbauwerke
E. Roth GmbH
   

Das Technikzentrum ist nicht nur ein Holzbau, dahinter steckt auch eine neue Technologie für wärmeisolierende Massivelemente. Denn hier wurde eine im Werk selbst entwickelte Art der Massivholzwand erstmals – auch im erdberührenden Bereich – eingesetzt.
Der Bau beherbergt klassische Büroräume als Einzel- und Gruppenbüros sowie zentrale Besprechungsräume. Die Büros sind durch Glas transparent getrennt, man nimmt das Holz umfassend war. Das Gebäude wurde auch schon mit dem Landesbaupreis 2008 ausgezeichnet.
Jurykommentar:
„Die Jury war geneigt zu sagen, dass man die Innovation geradezu erlebt und atmet. Wegweisend für eine Holzanwendung von morgen sind die plattenartigen Bauteile mit Innendämmung, die äußerlich als kreuzverleimte Massivholzplatten in Erscheinung treten.“

Holzbaupreis Kärnten 2009
Auszeichnung

   
Objekt: Minihaus – Sittersdorf
Planung: architekturbox ZT GmbH
Bauherren:

Anna Wagner und Markus Göhler

Tragwerksplanung:

DI Karisch Bauwesen ZT GmbH

Ausführung:

Holzbau Pleschiutschnig GmbH

 
Minihaus
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Foto: architekturbox
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Minihaus – Sittersdorf
   

Auf das Wesentliche reduziert in Größe und Innenausstattung steht das Minihaus auf einem Hang. Die Hauptfront mit überdachter Terrasse richtet sich nach Süden und kann so die Sonne einfangen. Die nur noch in geringer Menge zusätzlich benötigte Wärme kommt von einer Wärmepumpe. Durch konstruktive Beschattungen und einen Holzschieber auf der Westseite kann man auch an heißen Tagen die Kühle bewahren.
Jurykommentar:
„Wenig auffällig in der Größe, bestechend in seiner Schlichtheit, klar in den Linien steht das Minihaus in einer überwältigenden Landschaft.“

Holzbaupreis Kärnten 2009
Auszeichnung

   
Objekt: Ferienhäuser Brunnleiten
Planung:

Planungsbüro für Architektur Dobernig – Riedmann

Bauherren: Silvia und Ludwig Riedmann
Ausführung:

Franz Roth GmbH

 
Brunnleiten
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Foto: Arch. Riedmann
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Ferienhäuser Brunnleiten
   

Ein Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude wurde zu einem Feriendomizil aufgestockt. Fast alle Bauteile, vom Holzskelettbau über die Dacheindeckung, die Außenschalung und die Balkone bis zu den Böden, dem Innenausbau und zur Dachrinne sind aus Holz. Die Innengestaltung wirkt modern, schlicht und anziehend.
Jurykommentar:
„Das Konzept überzeugt durch ein kreatives Verbinden des behäbigen Bestandes mit einem durch und durch holzigen Aufsatz. Es ist den Planern gelungen, eine Symbiose zu schaffen, die wohl etwas wild in Erscheinung tritt, aber damit auch eine Spannung beim Betrachter schafft.“

Holzbaupreis Kärnten 2009
Anerkennung

   
Objekt: Kletterzentrum Alpenverein Wolfsberg
Planung:

Arch. DI Markus Katzenberger

Bauherr: Kletterzentrum Alpenverein Wolfsberg GmbH
Tragwerksplanung: DI Josef Koppelhuber
Ausführung: Reiter –
Lavanttaler Holzbau GesmbH
 
Kletterzentrum Alpenverein Wolfsberg
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Foto: Fritz Klaura
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Kletterzentrum Alpenverein Wolfsberg
   

Die neue Sportanlage bietet auf rund 500 Quadratmetern eine Kletterfläche von 960 Quadratmetern mit einer Wandhöhe von bis zu 16 Metern. Sie verfügt auch über einen Barbereich und eine Zuschauergalerie sowie über einen Seminar- und Schulungsraum.
Die neue Kletterhalle ergänzt das Sportzentrum Wolfsberg und passt sich mit seiner Fassade in schlichtem Grau an das bestehende Gebäude an.
Jurykommentar:
„Auch das Innenleben, die Kletterwände samt ihrer Unterkonstruktion, die einzelnen Ebenen (Geschoße), Stiegenläufe und Geländer sind in Holz errichtet, wobei auf den sparsamen Umgang mit den einzelnen Materialien, den Einsatzzweck und ihre Funktionen entsprechend Bedacht genommen wurde.“


Holzbaupreis Kärnten 2009
Anerkennung

   
Objekt: Pilgerhaus Autobahnkirche Dolina
Planung:

Arch. DI Ferdinand Certov

Bauherrin: Diözese Gurk
Tragwerksplanung und Ausführung: Holzbau Silan Gmbh
 
Pilgerhaus Autobahnkirche Dolina
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Foto: Arch. Certov
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Pilgerhaus Autobahnkirche Dolina
   

Das Pilgerhaus liegt an der A 2 zwischen Völkermarkt und Klagenfurt unmittelbar neben Maria im Walde in Dolina, der ersten Autobahnkirche Österreichs. Es ist ein reiner Holzbau. Auch die Innenverschalung und der Sonnenschutz der nach Süden offenen Fassade wurden aus Holz gefertigt. Das Pilgerhaus dient als Mehrzweckraum für diverse Veranstaltungen und als Empfangsraum bei Wallfahrten.
Jurykommentar:
„Der dominierende Raum verliert, obwohl als Mehrzweckraum konzipiert, keinerlei Spiritualität und eignet sich sowohl für Gebet als auch für Feste.“

Holzbaupreis Kärnten 2009
Anerkennung

   
Objekt: Haus Fercher – Villach
Planung:

Arch. DI Toralf Fercher

Bauherren: Mag. Elisabeth und DI Toralf Fercher
Tragwerksplanung: Lackner & Raml ZT GmbH
Ausführung: Holzbau Themessl GmbH
 
Haus Fercher
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Foto: Martin Steinthaler
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Haus Fercher – Villach
   

Das Haus des Villacher Architekten DI Toralf Fercher ist ein Beispiel für eine thermische Gebäudesanierung, die künftig zu einer der wichtigen Aufgaben der Bauwirtschaft zählen wird. Bei dem aus den 1930er Jahren stammenden Bau wurde der Heizbedarf von 179 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr auf 38 kWh gesenkt. Hinter der abschließenden schlichten Lärchenfassade verbirgt sich eine hoch dämmende Gebäudehülle.
Jurykommentar:
„Einem einfachen Konzept folgend wurde dem Anspruch auf zeitgemäße Wärmedämmung konsequent Rechnung getragen.“

Holzbaupreis Kärnten 2009 - Kategorie Export
Anerkennung

   
Objekt: Zinkenbachbrücke – Strobl
Planung:

DI Christian Halm und
DI Kurt Pock

Bauherren: Gemeinde Strobl und Gemeinde St. Gilgen
Tragwerksplanung: DI Kurt Pock und DI Gerolf Urban
Ausführung: Brandl Baugesellschaft mbH
 
Zinkenbachbrücke - Strobl
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Foto: DI Pock
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Zinkenbachbrücke – Strobl
   

Die neue, 40 Meter lange Brücke aus Lärchen-Brettschichtholz über den Salzburger Zinkenbach ersetzt eine alte Hängebrücke. Die überdachte Brücke wird im Laufe der Jahre vergrauen und sich so der Umgebung anpassen. Der Innenraum hingegen bleibt weiterhin hell und lärchholzfarbig.
Jurykommentar:
„Das Bauwerk besticht durch visuelle Leichtigkeit und einen hohen Grad an Transparenz, trotz der vorhandenen Spannweite.“

Holzbaupreis Kärnten 2009 - Kategorie Export
Anerkennung

   
Objekt: H.o.T. Holz on Tour – Mobiler Ausstellungsraum
Planung:

Arch. Stefan Thalmann

Bauherrin: ARGE Holz on Tour
Ausführung: Unterluggauer Holzbau GmbH
 
H.o.T. Holz on Tour
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Foto: Arch. Thalmann
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H.o.T. Holz on Tour – Mobiler Ausstellungsraum
   

Das mobile Ausstellungsgebäude H.o.T. ist eine massive Holzbox mit zwei offenen Präsentationsseiten. H.o.T. hebt und senkt sich, denn in die Konstruktion ist ein hydraulischer Hubmechanismus integriert, der den Ausstellungsraum rund 120 Zentimeter über befestigtes Gelände heben kann.
Jurykommentar:
„Die Idee, Holz nicht nur in seiner Tragfunktion, sondern auch als Möbel in verschiedenen Facetten gleichsam „mobil“ und durch eine quasi „Wohnbox“ zu präsentieren, verdient Anerkennung. Darüber hinaus besticht die handwerkliche Verarbeitung des mobilen Messestandes.“

Holzbaupreis Kärnten 2009 - Kategorie Export
Anerkennung

   
Objekt: Haus Schwarz – Graz
Planung:

Arch. DI Guido Seeger

Bauherren: Mag. Tanja und Thomas Schwarz
Tragwerksplanung: Dr. Siegfried Urabl
Ausführung: Holzbau Themessl GmbH
 
Haus Schwarz - Graz
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Foto: Arch. Seeger
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Haus Schwarz – Graz
   

Wie ein L liegt dieses Wohnhaus am Rande eines steilen Hangs. Die schwarzen Fassadentafeln in unterschiedlichen Größen ergeben ein Fugenbild, das zum bestimmenden Gestaltungsmerkmal des Gebäudes wird. Innovativ ist auch die Haustechnik: eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Erdkollektor und Wärmerückgewinnung sowie ein Pellestofen mit Pelletserdtank und ein Solarkollektor für die Brauchwassererwärmung.
Jurykommentar:
„Das bergseitig weit auskragende Vordach beim Eingang gibt dem Gebäude einen gestalterischen Akzent und lässt die Innovation des Tragwerkes erahnen.“

Holzbaupreis Kärnten 2009 - Kategorie Export
Anerkennung

   
Objekt: Erweiterung Wohnhaus
Familie R. Wien
Planung:

thalerthaler architekten

Bauherr: privat
Tragwerksplanung: RWT PLUS ZT GmbH
Ausführung: Holzbau Themessl GmbH
 
Erweiterung Wohnhaus Familie R. Wien

Foto: Rupert Steiner
   
 
Erweiterung Wohnhaus
Familie R. Wien
   

Ein in Massivbauweise errichtetes zweigeschoßiges Wohnhaus aus den 1950er Jahren wurde durch einen trapezförmigen Holzbau erweitert, der sich durch eine verglaste Fuge an den Altbestand anfügt. Die vorgefertigte Holzkonstruktion ist mit einer Lärchenfassade aus sägerauen Brettern und geschliffenen, verleimten Platten verkleidet.
Jurykommentar:
„Auf Grund der geringen Bauteilgewichte durch die Verwendung von Holz als primären Baustoff sind Zubauten in diesem Material prädestiniert. Die außergewöhnliche Form des Baukörpers wurde erst durch Holz in wirtschaftlicher Hinsicht möglich.“

Holzbaupreis Kärnten 2009 - Kategorie Export
Anerkennung

   
Objekt: TENSEGRITY – als die Tanne fliegen lernte
Planung:

DI Kurt Pock und Matthias Lanator

Bauherr: Landesgartenschau Vöcklabruck GmbH
Tragwerksplanung: DI Kurt Pock
Ausführung: Holzbau Andreas Zopf
 
Tensegrity
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Foto: DI Pock
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TENSEGRITY – als die Tanne
fliegen lernte
   

„Tensegrity“, die Attraktion der Landesgartenschau Vöcklabruck (Oberösterreich), ist eine Wort-Kreation des amerikanischen Architekten Richard Buckminster Fuller (1895 – 1983). Sie setzt sich aus den Wörtern „tension“ (Spannung) sowie „integrity“ (Ganzheit bzw. Zusammenhalt) zusammen. Bei solchen Strukturen werden Druckstäbe – in diesem Fall Tannenstämme – durch ein System von Zugstäben oder Seilen im Gleichgewicht gehalten.
Jurykommentar:
„Bemerkenswert ist das Miteinander von lastableitenden Kräften in Verbindung mit dem gelungenen künstlerischen Ausdruck.“




   
         
       




   
  last update 09.10.2009    
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