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Holzbaupreis Kärnten
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Holzbaupreis
Kärnten 2003,
Franz-Baumgartner-Preis |
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| Holzbaupreis
Kärnten 2003
1. Preis
4.000 Euro
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| Projekt: |
Wohnanlage Harbach |
| Auftraggeber: |
Neue Heimat Gemeinnützige Wohnungs-
und SiedlungsGmbH |
| Planung: |
Architektengemeinschaft Ernst Roth und
Reinhold Wetschko |
| Tragwerksplanung: |
DI Kurt Pock
DI Stephan Tagger |
| Durchführung: |
Holzbau Themessl GesmbH |
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Das Siegerprojekt des Holzbaupreises Kärnten 2003:
Wohnanlage Harbach |
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Die Anlage Harbach
in Klagenfurt ist Kärntens erster durchgehend dreigeschossiger
Holzwohnbau und wurde von der Jury als hochwertiges Projekt
beurteilt. Bevor es verwirklicht werden konnte, musste
dieses Projekt jedoch einige Hürden überwinden.
An zwei Standorten wurde es abgelehnt, die Neue Heimat
Gemeinnützige Wohnungs- und SiedlungsGmbH konnte
das nun preisgekrönte Projekt schließlich in
Klagenfurt errichten.
Das Gebäude wurde in Rahmenbauweise mit vorgefertigten
Rohbauelementen für die Wände und Brettstapelelementen
für die Decken errichtet. Es ist ein Niedrigenergiehaus
in Faktor 4+ Qualität. Der Heizwärmebedarf liegt
bei rund 44 Kilowattstunden.
Der schlanke Baukörper zeichnet sich auch durch seine
durchlässigen Treppenhäuser, die gut eingeteilten
Wohnungsgrundrisse und die einheitliche Gebäudehülle
aus. Zur Südseite hin haben alle Wohnungen die Räume
um auskragende Balkone herum gruppiert.
Dem Bau war ein Architektenwettbewerb vorausgegangen,
bei dem 40 Projekte eingereicht wurden. Das Projekt wurde
von Beginn an von der TU Wien begleitet. |
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| Holzbaupreis Kärnten
2003
Auszeichnung
1.500 Euro |
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| Projekt: |
Wohnhaus Löber, Köstenberg |
| Auftraggeber: |
Dr. Heinz und Heidi Löber |
| Planung: |
Mag.arch. Markus Klaura,
Mag.arch. Dietmar Kaden |
| Durchführung: |
Holzbau Klaura GesmbH |
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Wohnhaus Löber, Köstenberg |
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Die konsequente
Umsetzung von der Inneneinrichtung über die Gebäudehülle
bis zur Gestaltung der Außenanlagen beeindruckte
die Jury. Der schlichte und elegante Bau, der sich harmonisch
in die Landschaft fügt, wurde einem Massivhaus aus
den 70er Jahren als Aufbau aufgesetzt. Er besteht aus
Holzfertigteilen mit einer Verschalung aus Lärche.
Auch die komplette Inneneinrichtung wurde vom Architekten
geplant und vom Tischler gefertigt. Zwei Holzarten ziehen
sich durch den gesamten Bau. Außen und bei den Fußböden
ist es die Lärche, innen Douglasie. Die Fassade ist
unbehandelt und wird silbriggrau verwittern. Die Bauzeit
war extrem kurz: Vom Abtragen des oberen Stockwerks bis
zum Einzug ins neue Heim verging knapp ein halbes Jahr. |
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| Holzbaupreis Kärnten
2003
Auszeichnung
1.500 Euro
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| Projekt: |
Wohnhaus Wolf, Deinsdorf |
| Auftraggeber: |
Mag. Gerhard Wolf |
| Planung: |
Architekt DI Erich Mörtl |
| Durchführung: |
Holzbau Weiz
Akustik- u. Wärmeschutz-Sandwichplatten Produktions-
und
Vertriebsges.m.b.H |
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Wohnhaus Wolf, Deinsdorf
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Als
hervorragende Umsetzung einer Modernisierung im ländlichen
Raum lobte die Jury das Wohnhaus Wolf in Deinsdorf. Das
ausgezeichnete Objekt zeigt anschaulich die Anpassungsfähigkeit
von Holz und wie sehr sich dieser Baustoff zur Erweiterung
und Modernisierung von ländlichen Bauten eignet.
Die neuen Teile integrieren sich ausgezeichnet in die
Altsubstanzen.
Das Wohnhaus Wolf ist ein feingliedriger Bau, praktisch
die Ausstülpung eines revitalisierten Altbaus. Trotz
der Kontraste von Formen und Materialen entsteht hier
ein modernes Wohn- und Hofmilieu. Die Juroren lobten die
konsequente und eindrucksvolle Umsetzung des Prinzips,
den Zubau gleichsam als „Möbelstück“
konstruktiv und farblich vom Altbestand zu unterscheiden.
Die Fassade besteht aus dunklem Sperrholz. Der Neubau
und der revitalisierte Altbau werden mit einer 22-Kilowatt-Holzpellets-Feuerung
beheizt.
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| Holzbaupreis Kärnten
2003
Anerkennung
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| Projekt: |
Ferienhaus Hude, Hochrindl |
| Auftraggeber: |
Familie Hude |
| Planung: |
Architekt DI Ernst Roth |
| Durchführung: |
Holzbau Themessl GesmbH |
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Der
schlichte Bau ist in doppeltem Sinn eine Oase der Entspannung
und des Wohlbefindens. Erbaut aus einem natürlichen
Material steht das Ferienhaus inmitten einer prachtvollen
Landschaft. Eine einzige Betonwand greift in das natürliche
Gelände ein. Denn das Haus steht am oberen Rand eines
steil abfallenden Grundstücks, und die Mauer ist
gleichzeitig Stützwand und Fundament.
Die unbehandelte Lärchenfassade wird sich durch die
natürliche Verwitterung Jahr für Jahr mehr an
den Lärchenwald anpassen, und so wird dieses Gebäude
nie ein Fremdkörper in der Landschaft sein. Die Fassadengestaltung
ist einheitlich, auch das Dach besteht aus Lärchenschalung. |
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| Holzbaupreis Kärnten
2003
Anerkennung |
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| Projekt: |
Krastalbrücke |
| Auftraggeber: |
Abt. 17 - Brückenbau, Amt der Kärntner
Landesregierung |
| Gestaltung: |
Architekt DI Dr. Herwig Ronacher |
| Durchführung: |
Buchacher Holzleimbau |
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Krastalbrücke
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| Für
die Juroren ist die Krastalbrücke über den Afritzbach
ein gelungenes Beispiel für den Einsatz von Holz
bei Straßenbrücken. Die L38, Krastal Straße,
ist die erste Kärntner Landesstraße, die über
eine Holzbrücke führt. Sie ist mit einer zweispurigen
Fahrbahn sowie einem Rad- und Fußweg ausgeführt.
Auf den konstruktiven Holzschutz wurde großer Wert
gelegt, auf chemischen Holzschutz bewusst verzichtet.
Die Fahrbahn ist dicht, um die darunter liegende Holzkonstruktion
vor Nässe zu schützen. Mit einem Spritzdichtungssystem
konnten alle Rissen und Fugen der Kreuzlagenholzplatte
überbrückt sowie schwer zugängliche Stelle,
wie Schraubenköpfe, Ecken und Winkel erreicht werden. |
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| Holzbaupreis Kärnten
2003
Anerkennung
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| Projekt: |
Wohnhauszubau Hahn, Tresdorf |
| Auftraggeber: |
Rudolf Hahn |
| Planung: |
Arch. DI Reinhard Suntinger |
| Durchführung: |
Holzbau Ackerer |
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Wohnhauszubau Hahn,
Tresdorf
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Der
Architekt formte aus massivem Lärchenholz einen zweigeschossigen
Quader, der einem zum Trocknen aufgeschichteten Bretterstapel
ähnelt. Das passt ins Ambiente, denn das Wohnhaus
liegt direkt neben dem Betriebsgelände des Sägewerks.
Auch die Schiebläden nehmen die horizontale Struktur
der umliegenden Bretterstapel auf und sorgen für
ein Wechselspiel der Fassade zwischen Tag und Nacht beziehungsweise
zwischen sonnigem und bewölktem Himmel.
Alt und neu verbindet eine Zwischenzone aus Glas. An den
Fassaden wurden raumhohe Fensterelemente und geschlossene,
mit vertikalen Lärchenbrettern verkleidete Elemente
wechselseitig versetzt angeordnet. Das Baumaterial setzt
sich auch im Innenbereich in Form von Dreischichtplatten
aus Lärche fort. |
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