Holzbaupreis Kärnten

      Holzbaupreis Kärnten 2001,
Franz-Baumgartner-Preis
   

1.Preis, Franz-Baumgarntner-Preis

   
Projekt: Holzgeschosswohnbau Feldkirchen
Planer: Architekt DI Hubert Rieß
Bauherr: Vorstädtische Kleinsiedlung Gen.m.b.H
Ausführendes Unternehmen: Zimmerei Ing. Ernst Roth GmbH
 
 
Das Siegerprojekt des Holzbaupreises Kärnten 2001: die Wohnanlage Haiden in Feldkirchen.
   
Die beiden hölzernen Zweigeschosser mit Betonsockel stechen in dem einerseits durch Zersiedelung gekennzeichneten andrerseits durch die Wald- und Bergnähe attraktiven Umfeld als Pionierprojekt hervor. Sehr positiv ist der klare städtebauliche Gesamtauftritt, damit kann das Objekt als Vorbild für den sozialen Wohnbau an kleinstädtischen Peripherien bezeichnet werden. Es zeugt für einen ausgeprägten Sinn des Architekten für das Mögliche unter den engen ökonomischen Bedingungen.
Die gelungene Grundrissorganisation, die intelligente Standardisierung der Bauelemente sowie die saubere Detaillierung prägen die tadellose Ausführung des Holztafelbaus.

2. Preis

   
Projekt: Wohnhäuser Feldgasse 10, Klagenfurt
Planer: Mag. arch. Dietmar Kaden
Mag. arch. Markus Klaura
Bauherr: Fam. Mag. Reinhard Schinner
Fam. Mag. Günther M. Trauhsnig
Ausführendes Unternehmen: Holzbau Klaura GmbH & Nfg.KG
 
Das Doppelhaus in der Klagenfurter Feldgasse ist ein Ensemble von zwei annähernd identischen, von einem dienenden Trakt verbundenen Häusern. Bestechend sind das Gesamtlayout, ebenso die Stellung auf dem Grundstück und die bescheiden auftretende Gestalt, es ist eine dem Alltag angemessene Architektur. Die Verwendung von Holz als dominantem Werkstoff kommt sowohl den Ansprüchen der Nutzer als auch dem architektonischen Ansatz entgegen. Erfreulich ist auch, dass der solitäre Anspruch an das Wohnen zugunsten einer gemeinschaftlichen Wohnform zurückgestellt wird.

3. Preis

   
Projekt: Seehaus am Millstätter See
Planerin: DI Ursula Klingan
Bauherr: Dr. Dieter Kühnelt
Ausführendes Unternehmen: Zimmerei Christof Müller
 
 

Das Seehaus am Millstättersee reihte die Jury auf Platz 3.
   
Beim Seehaus am Millstätter See liegt die Vorbildwirkung in der Kombination der Baustoffe Holz und Beton, was als eine der Zukunftschancen des Holzbaus bezeichnet werden kann. Auf einem Betonsockel mit auskragender Platte erhebt sich ein zweigeschossiger Holzkörper. Das Objekt lässt ein hohes Verständnis der Architektin sowohl für die Attraktion der Landschaft als auch - in der räumlichen Auslegung des Wohn und Schlafbereichs - für die unverzichtbaren Schwellen zwischen Privat und Öffentlichkeit erkennen.


Das Preisgeld wurde von der

gesponsert.

   
         
         
       




   
  last update 14.03.2006    
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