Fassaden
Wer auf eine wartungsfreie Hausfassade Wert legt, entscheidet sich für eine Ausführung in unbehandeltem Holz. Dabei gibt es eine Vielzahl von Varianten. Am häufigsten werden sägeraue und gehobelte Brettern in senkrechter Anordnung verwendet. Offene Lattenschalungen sieht man meist auf modernen Bauten.
Lamellen-Fassaden dienen häufig als Sonnen- oder Sichtschutz vor großen Glasflächen.
Aufwändig zu produzieren ist eine Schindelfassade. Dabei können die Schindeln gespalten oder gesägt sein. Die Brettchen werden in Längen zwischen zwölf und 80 Zentimeter aus Vollholz hergestellt. Um die Langlebigkeit der Fassade sicherzustellen, ist die Konstruktion so zu wählen, dassß eine rasche Austrocknung nach einer Beregnung erfolgen kann.
Eine unbehandelte Lärchenfassade wechselt im Lauf der Jahre ihre Farbe und wird am Ende dieser Entwicklung grau. Auf die Haltbarkeit und lange Lebensdauer des Baustoffes hat diese Verwitterung keinen Einfluss. Diesem Alterungsprozess kann man optisch nachhelfen, indem man das Holz grau anstreicht. Während die Farbe nach und nach verblasst, kommt von unten die natürlich Vergrauung nach, und der Bau verändert seine Farbe nur minimal.
Für Holzfassaden wird vielfach Lärche verwendet, weil sie eine der widerstandsfähigsten Holzarten ist. Aber auch Fichte, Kiefer, Douglasie oder Eiche werden eingesetzt.
Manchmal werden Holzbauten auch verputzt oder die Wände des Holzbaus werden nur teilweise mit einer Putzschicht aus Mörtel versehen. Denn die Kombination aus Holz und Putz ist in unseren Breiten für viele Menschen der Inbegriff heimischer Bautradition.
Ein beliebter Trend im Holzbau sind Fassaden aus Platten in verschiedenen Werkstoffen. Hier stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Auswahl, wie zum Beispiel Dekorplatten, zementgebundene Spanplatten oder Holz-Drei-Schicht-Platten, bis hin zur Blech- oder Stahlfassade, die allesamt hinterlüftet ausgeführt werden müssen.
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