Holz besteht aus
Cellulose und Lignin, es enthält zudem Harze, Wachse,
Fette, Öle, Stärke, Zucker, verschiedene Mineral-,
Gerb- und Farbstoffe sowie Alkaloide.
Es ist vor allem das Lignin, das aus einer gewöhnlichen
Pflanzenzelle die Zelle eines Holzes macht. 20 bis 40 Prozent
vom Trockengewicht des Holzes bestehen aus diesem "Verholzungsstoff",
bei den Nadelhölzern ist der Anteil höher als bei
Laubhölzern. Der komplexe und hochpolymere Stoff ist
chemisch und physikalisch fest mit der Cellulose verbunden
und macht sie stabil und druckfest.
Holz ist neben Stein der älteste Baustoff der Menschheit.
Ein Holzbau ist stabil, zäh und elastisch und hat eine
enorme Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht. Ein Würfel
aus Tannenholz mit einer Kantenlänge von vier Zentimetern
kann vier Tonnen tragen. Damit ist Holz kräftiger als
Beton.
Holz ist leicht zu bearbeiten, elastisch und hat eine hohe
Biegefestigkeit.
Holz ist ein natürlicher Bau- und Werkstoff. Alle für
seine Erzeugung notwendigen Komponenten - Erde, Wasser, Luft
und Sonne - sind in der Natur vorhanden, und es verbraucht
für sein Wachstum das für die Atmosphäre schädliche
CO2.
|