Brandschutz
     
   
Holz enthält Wasser, das mit einem beträchtlichen Aufwand von Wärme verdampft werden muss, bevor es vollständig brennen kann. Es verliert auch unter dem Einfluss extrem hoher Temperaturen nicht seine Tragfähigkeit. Das bedeutet, dass ein Holzgebäude im Falle eines Brandes über einen längeren Zeitraum hinweg nicht einsturzgefährdet ist.
Wird im Vergleich dazu Eisen erwärmt, beginnt es weich zu werden und sich zu verformen. Ein Eisenträger verliert im Brandfall also schon nach kurzer Zeit seine Tragfähigkeit.
Mit Hilfe des
konstruktiven Brandschutzes kann die Tragfähigkeit von Holz im Brandfall noch erhöht werden:
- Durch die Überdimensionierung von Bauteilen aus Holz erreicht man, dass der, auch nach einer längeren Brandbeanspruchung verbleibende Querschnitt alle erforderlichen statischen Bedingungen erfüllt.
- Verbindungsmittel aus Metall werden mit Holz verkleidet, damit die Stahlteile im Brandfall nicht dem direkten Feuer ausgesetzt sind und so weniger schnell erwärmt werden.
- Durch die Verkleidung von Holzteilen mit schwer entflammbaren Werkstoffen, wie Gipskartonplatten, wird eine direkte Brandbeanspruchung über eine längere Zeitspanne verhindert.
Beim chemischen Brandschutz werden die Holzbauteile mit speziellen Anstrichen versehen, die im Brandfall zu schäumen beginnen und auf diese Weise eine Schutzschicht bilden.

  proHolz Kärnten : Brandschutz
       
   
  last update 28.01.2003    
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